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Warenbestandsmanagement
Das Warenbestandsmanagement hat die Aufgabe, die angeforderten Waren in ausreichender Menge für die anfordernden Organisationseinheiten zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen:
- Führen von Bestandslisten;
- Regelung der Materialmenge;
- Kontrolle der Qualität;
- Anstoß des Einkaufs;
- Entgegennahme der Anforderungen des Absatzes.
Fragen
- Wie bestimme ich die optimale Bestandsmenge?
- Wann ist der richtige Zeitpunkt der Nachbestellung, um eine Lieferung 'just in time' zu erhalten?
- Auf welche Warengruppen muss besonders geachtet werden, da sie einen hohen Kapitalbindungswert besitzen?
Beispiel
Ein pharmazeutischer Produzent verfügt über hohe Lagerbestände an Rohmaterial, Zwischen- und Endprodukten. Er möchte diese reduzieren, um die dadurch bestehende Kapitalbindung zu verringern. Allerdings müssen Rahmenbedingungen beachtet werden. So sind einige Produkte zwar sehr hochpreisig, müssen aber trotzdem in ausreichender Menge auf Lager liegen, da diese überlebensnotwendig für bestimmte Patienten sein können. Auf der anderen Seite sind benötigte Rohmaterialien zwar grundsätzlich billig zu erhalten, haben aber eine relativ lange Lieferzeit, sodass diese in größeren Mengen gehalten werden müssen. Auch besitzen gewisse Zwischenprodukte eine maximale Lagerzeit, da sie sonst zersetzen und nicht mehr weiterverwendet werden können.
Lösung
Sämtliche Materialien, die auf Lager liegen, werden analysiert und in einer multidimensionalen Auswertung einem Scoring unterzogen. Somit können die Lagerbestände nach und nach in Reihenfolge der Wertigkeit des Scoring reduziert werden.
Ergebnis
Mittels dieser Lösung werden die Lagerbestände und die damit verbundene hohe Kapitalbindung reduziert. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen bzgl. der überlebensnotwendigen Produkte und der Verfallzeiten berücksichtigt.


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