Daten gesichert ... und dann?

Forensik-Lunch 1/2015 in Frankfurt

[Februar 2015] Erfahrene Forensiker, behördliche Ermittler, Juristen, Mitarbeiter aus der Finanzwelt und anderen Branchen aus Deutschland und Österreich waren dabei, als CONTURN Frankfurt und FireEye zum fachlichen Austausch bei Messer und Gabel einluden.

Christopher Konrads, Senior Consultant Forensics & Data Analysis bei CONTURN, nutzte die entspannte Gelegenheit, um mit den rd. 35 Gästen über die Herausforderungen bei der Analyse von Massendaten zu sprechen: "Was geschieht bei Verdacht auf Wirtschaftskriminalität nach einer Datensicherung?"

Struktur allein genügt nicht

Die Experten wissen: Binärcodes und Metadaten allein machen noch nicht glücklich. Eine Analyse unter Einsatz kommerzieller Softwarestandards kann aus Massendaten noch kein (gerichts-)verwertbares Wissen gewinnen. Denn hier stellt nicht die Menge der Daten eine Hürde dar, sondern die Unterschiedlichkeit der Quellen, aus denen verschiedenste Daten gesichert wurden. Aus Mobilgeräten kommen geografische Infos, Anruflisten oder auch Chatverläufe. Aus E-Mail Accounts kommen Informationen, aber auch aus den Briefinhalten. Aus einem Warenwirtschaftssystem lassen sich wieder andere Daten wie Zahlungs- und Warenfluss sichern.


"Da kommt die klassische Forensik an ihre Grenzen"

Was in Fällen von digitalforensischen Big Data-Analysen gebraucht wird, ist die systemübergreifende Aufbereitung strukturierter Massendaten. Datenkonsolidierung und somit Harmonisierung. Erst auf dieser einheitlichen Basis ist eine erfolgreiche Auswertung möglich. Bei CONTURN befassen sich Spezialisten wie Christopher Konrads oder Marko Rogge, Head of Forensic Development & Research (Mobile Forensik), bei Bedarf in demselben Projekt damit, die Daten miteinander in Beziehung zu setzen.

Falls Sie sich dafür interessieren, wie solche Lösungen in einem konkreten Projekt ausschauen könnten, vereinbaren Sie einen Termin mit uns: 069 97 99 592 0. Und wenn Sie bei unserem nächsten Forensik Lunch dabeisein wollen, senden Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – auch dann erfahren Sie mehr aus erster Quelle ...